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Eiserner Mann und NSG Dünstekovener Teiche

Kleine Radtour am 5. April 2006 zum Eisernen Mann und weiter zu den Dünstekovener Teichen im Kottenforst bei Bonn.

Aufschluss und Ausbruchgraben der römischen Eifelwasserleitung

Fotos rechts

Auch in jenen Streckenabschnitten der römischen Eifelwasserleitung nach Köln, in denen das Mauerwerk größtenteils im Mittelalter ausgebrochen ist, sind einzelne Teilstücke noch erhalten geblieben. Der hier einzusehende Aufschluss läßt zwar nur einen Blick auf das Gewölbe über der Leitungsrinne zu, es wird aber dennoch eine besondere Eigenart im römischen Fernleitungsbau nördlich der Alpen sichtbar: die in einem offenen Graben gebaute Leitung mußte nach Fertigstellung mit einer Schicht von rund 1 Meter Erdreich zur Frostsicherung überdeckt werden.

Quelle: Tafel am km 51 des Römerkanal-Wanderweges

 

Der “Eiserne Mann” ist ein in einem Stück gegossener Roheisenbarren. Er hat eine Länge von 2,18 m und steckt mit seinem t-förmigen Ende etwa 1 m in der Erde. Dieses war offenbar als Aufhängevorrichtung für Transport und Weiterverarbeitung gedacht und vereitelte als Verankerung bisher jeden Versuch den Barren gewaltsam zu entfernen. Seine porige Oberfläche und der über die ganze Länge uneinheitliche Querschnitt sind durch den Guss in einem Sandbett bedingt. Gusstechnik und Gussform lassen auf seine Herstellung im späten Mittelalter schließen.

Herkunft und ursprünglicher Verwendungszweck des “Eisernen Mannes” sind nicht hinreichend geklärt. So ranken sich um ihn von jeher zahlreiche Sagen und Geschichten, sowie sachbezogene aber auch abstruse Vermutungen. Urkundlich wurde er erstmals 1625 als Grenzmarkierung zwischen Alfter und Heimerzheim im Verlauf der römischen Wasserleitung erwähnt. Diese Funktion erfüllte er nach einer späteren Quelle noch 1717. Der damalige Standort ist nicht mehr genau zu ermitteln. Erst unter Kurfürst Clemens wurde der “Eiserne Mann” um 1727 an seine jetzige Stelle versetzt. Er diente als Markierungspunkt der Planungshauptlinie beim Ausbau des Schneisensystems für die Parforcejagd zwischen Schloß Augustusburg in Brühl und Schloß Herzogsfreude in Röttgen. Heute ist er ein bei Wanderern beliebter Treffpunkt.

Quelle: K.Grewe Der Eiserne Mann im Kottenforst. Köln 1978

Das Naturschutzgebiet Dünstekovener Teiche ist eine aufgelassene Kiesgrube am Rande des Kottenforst bei dem Ort Heimerzheim. Verschiedene Aussichtspunkte ermöglichen eine nichtstörende Beobachtung der Tierwelt in diesem Bereich. Eine NABU-Station bietet Führungen an.

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